Lausitzer Gebirge
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Städte und Gemeinden

Maøenice
(Gross Mergtal)

Kirche St. Maria Magdalena. Das Dorf, dessen Häuser im weiten Tal des Svitavka- (Zwitte-) Baches zerstreut stehen, entstand im 14. Jahrhundert an der Strasse nach Zittau. Zum ersten Male wird es 1372 in einer Urkunde unter dem Namen Marzenic angeführt. Das Dorf wurde wahrscheinlich nach dem Patrozinium der jetzt neu hergestellten Kirche zu St. Maria Magdalena, die auf einer Anhöhe mitten im Dorf steht, benannt. An der Stelle einer älteren Kirche liess sie die Grossherzogin Franziska von Toskana zwischen 1699 - 1714 aufbauen; den Bau dieser zweitürmigen Kirche leitete der Baumeister Octavio Broggio italienischer Abstammung aus Litomìøice (Leitmeritz). An der Ostseite ist die Kirche von einem Kreuzgang mit einer Kapelle umgeben, in dem sich barocke Grabsteine aus der Zeit um 1600 und 1648 und 1758 befinden. Später wurde die Kirche im pseudobarocken Stil umgebaut. An der Strassenbrücke über den Svitávka-Bach steht eine Statuengruppe aus den Jahren 1831 - 33 (der Gekreuzigte, der hl. Wenzel, und hl. Johann von Nepomuk - die beiden ersteren von Josef Max dem Jüngeren), die im Jahre 1896 renoviert worden sind.
Auf einer bewaldeten Anhöhe am Südende des Dorfes liegt eine ehemalige Kalvarienanlage.

Dan Innere der Kirche zur St. Maria Magdalena. Eine Statuengruppe: hl. Johann von Nepomuk, der Gekreuzigte und hl. Wenzel.

In der Umgebung befinden sich drei unter Naturschutz stehende Bäume: an der Strasse nach Heømanice (Hermsdorf) wächst eine etwa 18 m hohe Kiefer, auf einer niedrigen Anhöhe südlich des Dorfes steht ein 17 m hoher Ahorn und am Waldrande am Wege auf den Jezevèí vrch (Limberg) eine vom Blitz getroffene 25 m hohe, leider von der Baumfäule befallene Buche. Das Alter dieser Bäume wird auf 200 Jahre geschätzt.

Östlich vom Dorfe ist der Zámecký vrch (Schlossberg), eine Burgstätte mit geringfügigen Überresten einer unbekannten Burg aus dem 14. Jahrhundert. In der Umgebung des Dorfes befinden sich alte verlassenen Eisenerzgruben.

Geschützte Kiefer an der Strasse nach Heømanice.

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