Lausitzer Gebirge
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Städte und Gemeinden

Doubice
(Daubitz)

Kirche zu Mariä Himmelfahrt. Dieser Erholungsort liegt inmitten weitreichender Wälder an der Grenze zwischen dem Lausitzer Gebirge und der Böhmischen Schweiz, etwa 2,5 km nördlich von Chøibská (Kreibitz). Er besteht aus zwei Teilen, die untereinander durch verstreute Häuser verbunden sind und sich durch viele volkstümliche Häuser auszeichnen. Das nördliche Stará Doubice (Alt Daubitz) bestand bereits im 15. Jahrhundert, in dem hier eine im Jahre 1457 schriftlich erwähnte Glashütte arbeitete. Das südlichere Nová Doubice (Neu Daubitz) entstand erst im 18. Jahrhundert beim Auflassen eines Edelgutes. Früher gehörte zu Doubice auch die eingegangene Gemeinde Zadní Doubice (Hinter Daubitz), die zum ersten Male im Jahre 1547 erwähnt wird, die etwa 5 km nordöstlich von hier im Tale der Køinice (Kirnitzsch) an der Staatsgrenze lag.
In der Mitte des Ortes steht die klassizistische Kirche zu Mariä Himmelfahrt von 1811-1814 mit zeitgenössischer Einrichtung und das halbgemauerte Haus der ehemaligen Pfarre aus dem Jahre 1814.
Nordwestlich vom Orte steht im Walde das steinerne Denkmal Josef Schäffers, der hier am 30. Mai 1910 von einem fallenden Baume getötet wurde. Nordöstlich von Doubice befindet sich der Vápenný vrch (Maschkenberg) mit dem Naturschutzgebiet Vápenka (Kalkofen), am Südrande des Dorfes ragt der Basalthügel des Spravedlnost (Irigtberg) empor.

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