Javorek - Široký kopec
(Kleiner Ahrenberg - Breiteberg)

Der Javorek (Kleiner Ahrenberg) und Široký vrch (Breiteberg) sind wenig interessante waldbewachsene Berge, die aus dem höchsten Teile des Bergrückens zwischen dem Studenec (Kaltenberg) und dem Sattel U Křížového buku (An der Kreuzbuche) herausragen.
Der mehr westlich iegende Javorek (Kleiner Ahrenberg, 686 m) liegt etwa 1 km nordwestlich von Líska (Hasel) und bildet eine auffallende, mit Buchenwald bewachsene Basaltkuppe. Auf dem steilen Südosthange befinden sich einige kleinere Felsen eines in unregelmässigen Säulen abgesonderten Basaltes.
Vom benachbarten Studenec (Kaltenberg) trennt ihn ein breiter mit Wiesen bewachsener Sattel, über den früher ein wichtiger Handelsweg von Česká Kamenice (Böhmisch Kamnitz) über Líska (Hasel) nach Chřibská (Kreibitz) führte. Von hier nach Norden läuft der unauffällige Černý vrch (Schwarzer Berg) hinaus, an dessen nordöstlichen Hange sich das Naturdenkmal Líska (Dorflehne) mit einem reichen Bestand der Mondviole (Ausdauerndes Silberblatt) befidet.

Am Südhange des Javorek (Kleiner Ahrenberg) an der Abzweigung des Weges auf den Zlatý vrch (Goldberg) steht ein Denkmal, das im Jahre 1906 zum Andenken an die im Treffen des Juli 1757 hier gefallenen österreichischen und preussischen Soldaten errichtet worden ist. Ein weiteres Denkmal steht tiefer unten an der Hauptstrasse von Česká Kamenice (Böhmisch Kamnitz) zum Sattel U Křížového buku (An der Kreuzbuche). Es wurde zum Andenken an die 7 im Ersten Weltkriege gefallenen Forstleute der Herrschaft Česká Kamenice aufgestellt.

Široký kopec (Breiteberg, 611 m) ist eine wenig auffällige langgezogene Anhöhe etwa 0,5 km westlich des ehemaligen Forsthauses im Sattel U Křížového buku (An der Kreuzbuche). Er hat zwei Gipfel, von denen der westlichere eine Basaltrücken bildet, von dessen Gipfel es früher eine schöne Aussicht gab. Den weiter östlich liegenden zweiten Gipfel bildet ein flacher Phonolithhügel ohne Felsaufschlüsse, der vollständig von Überresten eines alten Buchenwaldes bewachsen ist.

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Text: Jiří Kühn; Übersetzung: Petr Kühn.